Deutschsprachige Science Fiction Inhaltsverzeichnis | About | RSS

Mittwoch, 26. November 2014


dradio.de: "In Tom Hillenbrands Science-Fiction-Krimi Drohnenland gibt es keine Privatsphäre mehr. Alles und jeder wird digital überwacht und vermessen. Die Technologien kennen wir im Prinzip schon heute. Das sind zum einen Datenbrillen wie Google Glass und zum anderen fliegende Drohnen." Weiter

» Besprechung - 16.05.2014 - NDR (mp3)
» Tom Hillenbrand - Interview 19.05.2014 - WDR5 (mp3)
» Tom Hillenbrand - Interview 26.05.2014 - BR (mp3)

» Hörprobe Drohnenland
» www.tomhillenbrand.de
» 17 Dinge, die Sie noch nicht über Drohnen wussten
» Amazon.de Partnerlink


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Image by southersalazar.com

Ineressanter Beitrag der Sendung das philosophische Radio, einer meiner Lieblingssendungen im Radio. Eigentlich wäre diese Sendung eher ein Fall für mein zweites Blog unter swen.antville.org da aber die Robotergesetze von Isaac Asimov immer mal wieder innerhalb der Sendung erwähnt werden, passt der Beitrag auch gut in dieses Blog.

WDR5: "In der Pflege, bei der Arbeit, in der Forschung, auch in den Armeen – Roboter spielen eine immer wichtigere Rolle. In absehbarer Zeit werden sie selbst Entscheidungen treffen können.

Das Potenzial, das solche Maschinen haben, wächst rasant. Das sind mal kleine, mal größere Entscheidungen, und im extremsten Fall steht ein Kampfroboter vor der "Frage", ob er einen Menschen töten soll oder nicht. Das wirft einerseits die Frage auf, ob man Roboter als "moral patiens" verstehen kann, also als Träger moralischer Rechte - und andererseits, ob diese Maschinen "moral agents" sind, ob sie also moralische Pflichten haben." Weiter

» Roboter-Ethik (mp3)

In diesem Beitrag kommen auch Pflegeroboter vor, werden aber als als eine weniger wünschenswerte Zukunft dargestellt. Louise Aronson sieht Pflegeroboter in ihrem Artikel unter www.nytimes.com hingegen deutlich positiver.

Alle Beiträge zu Drohnen, Cyborgs und Roboter meines zweiten (eigentlich ersten) Blogs findet man hier.


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Dienstag, 25. November 2014


Bei ebay bin ich irgendwann auf die Variante der DDR des Kinoplakats von Star Trek: Der Film gestoßen. Leider ist nahezu nichts über die Rezeption des Films zu finden. Das Buch Star Trek in Deutschland widmet dem Thema immerhin 6 Seiten und Karlheinz Steinmüller hat mit "USS Enterprise - Heimathafen DDR?" einen Aufsatz in Star Trek zwischen Unterhaltung und Utopie verfasst. Letzteres erschien auch schon 1997, daher findet man zu diesem Buch online nur ein paar wenige Kritiken. Gut angenommen wurde es in der Regel nicht, allerdings gehen alle Besprechungen nur auf die Fehler im Buch ein. Siehe beispielsweise www.ultimo-bielefeld.de


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Erschienen am 24. November 2014 unter deutsche-science-fiction.de


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Samstag, 22. November 2014


Schönes Video über Europa einen der Jupiter-Monde.

"Scientists believe there is an ocean hidden beneath the surface of Jupiter's moon Europa. NASA-JPL astrobiologist Kevin Hand explains why scientists are so excited about the potential of this ice-covered world to answer one of humanity's most profound questions."

» Mehr auf www.slate.com oder solarsystem.nasa.gov
» via www.nerdcore.de


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Mittwoch, 19. November 2014


Trekkie Feminist: "I’d always felt many of the principles manifested in Star Trek complement feminist principles, but could the Star Trek universe we see on screen be called a feminist utopia? What lessons do we learn from Star Trek and how do those relate to how we think of women, people of colour, LGBT people, and other marginalized groups?"

» trekkiefeminist.tumblr.com


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Montag, 17. November 2014
Krater in Sibirien

Das könte auch die Storyline für eine neue Neuverfilmung von Das Ding aus einer anderen Welt sein!

nzz.ch: "In Sibirien hat sich eine wissenschaftliche Expedition an die Erkundung jenes Kraters gemacht, der dort im Sommer völlig unerwartet entdeckt worden war." Weitere Photos auf www.nzz.ch


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Wer sich so wie ich lange Zeit gefragt hat, warum viele Geschichten prinzipiell gleich aufgebaut sind, den dürfte der nachvollgende Beitrag des Bayrischen Radio interessieren. Vorgestellt wird das Konzept der Heldenreise des us-amerikanischen Mythenforschers Joseph Campbell.

BR: "Als Regisseur George Lucas seinen "Krieg der Sterne" erstmals vorführt, sind sich alle einig: ein albernes, dummes Märchen. Dann wird das Epos einer der erfolgreichsten Filme überhaupt. Das Drehbuch orientiert sich an einem Patentrezept - an der sogenannten Heldenreise."

» Star Wars, eine Heldenreise (mp3)

Weiterführende Links:
» en.wikipedia.org
» www.moongadget.com
» vimeo.com


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Sonntag, 16. November 2014

Photo von Simon Liu

Die Literaturgeschichte ist voller Kriegsutopien. Wie der Zukunftsroman das militärische Handeln beeinflusst.

Ein langer Artikel von Joachim Körber der auch auf das Buch Die neuen Kriege von Herfried Münkler eingeht. Ich konnte den Artikel noch nicht vollständig lesen, aber schon die ersten Absätze zu Star Trek und Science Fiction im allgemeinen sind sehr interesant.

"...Tatsächlich aber ist die Science Fiction weitaus mehr als eine bloße Form von belletristischer Futurologie mit dem Ziel, die Zukunft möglichst exakt vorherzusagen.

Als »seismische« Literatur bzw. als seismisches Genre hat gerade die Science Fiction schon immer besonders fein auf alle noch so geringen Erschütterungen im politischen und gesellschaftlichen Fundament reagiert und diese in ihren besten Werken auch umgesetzt. Wer sich für das politische Klima und das soziale Befinden der USA zwischen 1965 und 1995 interessiert, dem verraten einzelne Folgen der Fernsehserie »Star Trek« bei aufmerksamem Betrachten häufig mehr, als jede noch so umfangreiche soziologische Studie es vermag: die Konfrontation der Supermächte, der Kalte Krieg, Glasnost und Perestroika, die Konstruktion neuer Feindbilder nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion - alles findet hier seine Widerspiegelung und Reflexion im Rahmen einer konstruierten Handlung, die bei allem futuristischen Beiwerk doch stets ganz nahe an der Gegenwart bleibt." Weiter

Passenderweise hat Münkler, wie ich heute erst erfuhr, selbst sich schon mit Star Trek befasst. Sein Artikel Moral und Maschine. Star Trek im Spannungsfeld von Sozialutopie und technologischem Fortschritt erschien 1997 in: "Unendliche Weiten...". Star Trek zwischen Unterhaltung und Utopie.


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Freitag, 14. November 2014


Vier sehr ausführliche, mit zahlreichen Links versehene Artikel über Phantastik in Deutschland von Huan Vu.

genrefilm.net: "Phantastik – also Science-Fiction, Fantasy und Horror – hat es nicht leicht im deutschen Kulturraum. Er ist zum einen sichtbar am Output – quantitativ wie auch qualitativ. Und zum anderen am geringen Stellenwert, den Phantastik in Deutschland einnimmt. Dieser verminderte Respekt resultiert vor allem aus der speziellen historischen Entwicklung auf gesellschaftlicher wie auch politischer Ebene.

Im zweiten Teil beleuchten wir die weitere Entwicklung der deutschen Phantastik nach 1945, unternehmen aber jeweils einen kleinen Exkurs in zwei angrenzende Themengebiete. Von sozialistischen Zukunftsvisionen und schädlichen Bildergeschichten. Der dritte Teil der Artikelserie über den beschwerlichen Werdegang der deutschen Phantastik befasst sich voll und ganz mit den übereifrigen 68ern. Zum Abschluss stellen wir uns die Frage, was für ein Publikum eigentlich von Phantastik angesprochen wird"

Die Gedanken sind frei: I II III IV


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Donnerstag, 13. November 2014
Christopher Nolan, Regiseur von Interstellar wurde vom New Yorker Radiosender WYNC interviewt. Das 40 minütige Interview kann man unter www.studio360.org runtreladen.


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By Kilian Eng

br.de: "Kann uns die Science Fiction die Zukunft retten? Sie hatte einmal die Aufgabe, aus der Gegenwart heraus die Vorstellbarkeit der Zukunft zu verhandeln. Doch mit den Utopien scheint auch die Science Fiction verschwunden zu sein. Dabei war die Vorhersage technischer oder sozialer Zukunftsbedingungen nicht das eigentliche Erzählziel, sondern allenfalls ein Mittel für eine literarische Konstruktion nach dem Prinzip des "Was wäre wenn". Wenn sie sich nicht totläuft in der immer gleichen Abfolge von Utopie und Dystopie, kann die Science Fiction jedenfalls auch weiterhin dazu beitragen, die Zukunft als Vorstellungsraum zu erhalten." Weiter

Mit Dietmar Dath, Autor und Redakteur bei der FAZ und Sascha Mamczak Science Fiction-Lektor bei Heyne.

» Warum die Science Fiction gerettet werden muss (mp3)


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Mittwoch, 12. November 2014
William Voltz (* 28. Januar 1938 in Offenbach am Main; † 24. März 1984, Pseudonym von Wilhelm „Willi“ Karl Voltz; andere Pseudonyme: Detlef Kaufmann und Ralph Steven) war ein deutscher Schriftsteller. Er schrieb seit 1962 für die Science-Fiction-Serie Perry Rhodan und prägte die Serie von 1975 bis zu seinem Tod als Chefautor nachhaltig.

Weitere Informationen zu seiner Person findet man in Kurzfassung auf den folgenden Seiten:

» de.wikipedia.org
» www.perry-rhodan.net
» www.zauberspiegel-online.de

Eine sehr ausführliche Biografie findet man unter www.williamvoltz.de


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Auf der offiziellen William Voltz Hompege finden sich die drei Kurzgeschichten Die Schwelle, Mr. Peter und Der Zehnte Planet sowie den Roman Sternenkämpfer.

Unter www.sf-leihbuch.de findet man folgende Rezension von Sternenkämpfer des Bibliographisches Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur:

" Im Herbst 1958 kam der erste SF-Roman von Voltz auf den Markt: Sternenkämpfer. Das Buch war ein Reißer, der vor gängigen SF-Klischees dieser Tage nur so wimmelte: der furchtlose, fast übermenschliche Sternenkämpfer in Terras Diensten war ebenso vertreten wie außerirdische Sternkolonisten, bösartige Raumpiraten und nicht minder schurkische Außerirdische. Der Roman, der ein Jahr später unter dem Titel Sternenkämpfer und Raumpiraten als Heftroman nochmals aufgelegt wurde, hatte wenig positive Resonanz von Seiten der Leserschaft zu verzeichnen und wurde von den Mitgliedern des SFCD zum schlechtesten Roman des Jahres gekürt. Für eine Neuveröffentlichung wurde der Roman dann vom Autor selbst vor allem stilistisch überarbeitet."


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Dienstag, 11. November 2014


Booklets is eine Reihe im diaphanes Verlag die sich TV Serien widmet. Booklet is hier durchaus wörtlich zu verstehen, die Bücher haben jeweils nur ungefähr 100 Seiten. Als Autoren konnten bekannte Namen wie Dietmar Dath, Dominik Graf oder Diedrich Diederichsen gewonnen werden.

"Fernsehserien sind vom herkömmlichen »Fernsehen« medienlogisch wie ästhetisch inzwischen weit entfernt. Sie sind dabei, dem Kino den Rang abzulaufen: als Konversationsgegenstand, Gegenwartsdeuter, Taktgeber in Sachen Popkultur. Die Reihe »booklet« liefert nach, was in den DVD-Boxen fehlt: Lektüren zur Serie."

» Weiter auf www.diaphanes.net


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Montag, 10. November 2014


Die aktuelle Ausgabe der Hauszeitschrift des Deutschen Museums hat einen Science Fiction Schwepunkt. Und alle Beiträge gibt es unter www.deutsches-museum.de als kostenlose PDF Downloads!

Die Beiträge lauten:

Was ist Science-Fiction?
Raumschiffe, Roboter oder Aliens gelten als typisches Inventar von Science-Fiction. Dabei hat die Gattung weit mehr zu bieten. Von Bernd Flessner

Was wäre wenn?
Autoren lassen sich beim Entwurf ihrer Zukunftsvisionen von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen inspirieren. Und es gibt Wissenschaftler, die versuchen, diese Ideen zu realisieren. Von Christian Rauch

Alle Menschen fliegen … hoch!
Die Erfindung des Flugzeugs beflügelte die Fantasie. Wagemutige träumten von grenzenloser, individueller Mobilität in der Luft. Von Barbara Grilz

Der optimierte Mensch
Im Cyborg sollen Mensch und Maschine auf bestmögliche Weise miteinander verschmelzen. Von Dierk Spreen

Elektropolis
1882 schildert der Literat und Journalist Max Nordau einen fiktiven Besuch in der Zukunftsstadt Elektropolis. Eingeführt von Frank Dittmann

Rubine aus der Fabrik
Dem französischen Chemiker Auguste Verneuil gelang 1891 die Synthese von Rubinen. Von Elisabeth Vaupel

Ohne Masten und ohne Kohle
In den 1930er Jahren sollte eine Groß-Funkstation am bayerischen Herzogstand neue Kommunikationswege eröffnen. Von Martin Rothe und Helmut Renner

Schnelle Post
1927 entwickelte die Firma Heinkel das erste Katapult, das den Start von Flugzeugen auf hoher See unterstützte. Von Barbara Grilz

Würmer, Affen, Hühner und Klingonen
Der Untergang der Welt steht kurz bevor, die Klingonen stehen vor der Tür. Von Daniel Schnorbusch


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Mittwoch, 5. November 2014
WDR: "Vom 7. November bis zum 12. Dezember präsentiert der WDR Hörfunk „Die unendliche Geschichte“ als sechsteiliges Hörspiel. Genau 35 Jahre nach Erscheinen des Kinder- und Jugendromans von Michael Ende wird das Hörspiel jeweils freitags von 14.05 Uhr bis 15.00 Uhr bei WDR 5 KiRaKa sowie im digitalen Radio und im Internet auf kiraka.de zu hören sein." Weiter auf wdr.de.


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Montag, 3. November 2014
fantastik-online.de: "Im Kino laufen fast nur noch anglo-amerikanische Werke. Doch das war einmal anders. Es gab einmal den "großen deutschen Fantastik-Film", der weltweiten Ruhm hatte. Und zwar zwischen den beiden Weltkriegen – speziell zwischen 1918 und 1933 - in der Weimarer Republik. Besonders sechs Stummfilme sind es, die bis heute weltweit Cineasten und Liebhaber dieser Ära begeistern."

Teil 1: Einleitung
Teil 2: Der Golem, wie er in die Welt kam (1920)
Teil 3: Das Cabinet des Dr. Caligari (1920)
Teil 4: Dr. Mabuse, der Spieler (1922)
Teil 5: Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (1922)
Teil 6: Die Nibelungen (1924)
Teil 7: Metropolis (1927)


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Sonntag, 2. November 2014
Ein neuer SciFi Podcast!

"SIGMA 2 Foxtrot (S2F) ist das neue Podcast Projekt der Arkham Insiders Mirko Stauch und Axel Weiß. Wir möchten uns hier über das unterhalten, was uns neben Lovecraft sonst noch interessiert:Science Fiction, Fantasy, Horror und Hard-boiled Crime."

» www.sigma2foxtrot.com


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Kann man auf www.sf-fan.de anschauen


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Sonntag, 26. Oktober 2014
Thomas Laufersweiler hat unter schoener-denken.de einige interesante Interviews geführt:

» Interview mit Jürgen Schütz, dem Herausgeber der Werkausgabe der Autorin James Tiptree jr. im Wiener Septime Verlag. Teil 1 & 2

» Interview mit Hannes Riffel, Golkonda Verlag. Teil 1 & 2
» Interview mit Andreas Irle, Verleger & Übersetzer von Jack Vance. Teil 1 & 2


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Samstag, 25. Oktober 2014
Shayol Jahrbuch zur Science Fiction 2004: "Aus dem Blickwinkel der Science Fiction in Deutschland betrachtet, war das Jahr 2004 ein recht durchschnittliches und gewöhn-liches Jahr: Die großen SF-Bestseller des Jahres wurden ohne das Label »Science Fiction« publiziert, die deutschsprachige SF findet man weiterhin hauptsächlich bei den Kleinverlagen. Und diese setzen immer noch stark auf Kundenbindung durch Endlos-Serien. Einige Verlage und Serien haben das Jahr nicht überlebt und machten Platz für Nachfolger, die mit viel Engagement lanciert wurden – so wie in jedem Jahr. Eines ist jedoch auffällig: 2004 wurden sehr viele SF-Stories publiziert, in Magazinen, Anthologien und Collections." Weiter (pdf)


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Freitag, 24. Oktober 2014


Tolle 3D Grafiken von Christian Jähnel


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deutschlandradiokultur.de: "Ein heldenhafter Raumfahrer und seine ungewöhnliche Crew: Wer in den 80ern groß geworden ist, wird sich an die Zeichentrickserie "Captain Future" erinnern. Über 30 Jahre später sind mehrere Folgen als Hörbuch erschienen." Weiter

» Zurück in die Achtziger: Captain Future im Hörbuch (mp3)


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Sonntag, 19. Oktober 2014
K.WEST: Wie kommt es, dass literarische Science Fiction (Orwell, Huxley, Vonnegut, Ballard, Gibson, Chiang u.v.m.) fast ausschließlich aus dem englischsprachigen Raum stammt?

DATH: Hermann Hesse (»Glasperlenspiel«), Alfred Döblin (»Berge Meere und Giganten«), Paul Scheerbart, Kurd Laßwitz, Arno Schmidt, Carl Amery, Tobias O. Meißner, Wolfgang Jeschke, Myra Cakan, Christian Kracht (»Ich werde hier sein…«), Jörg Uwe Albig… diese Sachen werden hier zwar versteckt oder als Seltsamkeiten von Kritik und Uni beiseitegeschoben. Aber sie wachsen auf hiesigem Boden zu genau dem Prozentsatz wie überall sonst auch – andererseits: zwölf Jahre nationalsozialistisches Experimentierverbot in der Kunst, das hinterlässt natürlich Spuren und macht alles schlechter und öder, auch die Literatur.

Weiter auf www.kulturwest.de


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wikipedia.org: "Anja Kümmel (* 1978 in Karlsruhe), ist eine deutsche Schriftstellerin. Kümmel studierte in Madrid, Los Angeles und Hamburg. Zusammen mit Peer Lagerpusch gründete sie 2007 die Lesereihe wort:injektion. Ihr Schreiben ist unter anderem von den dekonstruktivistischen Gender-Theoretikerinnen Judith Butler oder Donna Haraway geprägt. Sie lebt als Schriftstellerin und Journalistin in Berlin."

„Kümmels Buch [...] dürfte das derzeit beste deutschsprachige Beispiel für eine relativ junge Richtung der erzählenden Möglichkeitsforschung sein …“
(Dietmar Dath über Träume Digitaler Schläfer, in: „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, 7. November 2013)

Ihr bisher einziger SciFi Roman Träume digitaler Schläfer belegt 2013 den 4. Platz beim Deutschen Science Fiction Preis in der kategorie bester Roman. Zudem einer der wenigen SciFi Romane der auch außerhalb der Genre Medien wargenommen wurden. Sie wurde beispielsweise von der taz interviewt und Träume Digitaler Schläfer von der FAZ positiv besprochen.

» Weitere Infos auf www.anjakuemmel.com & de.wikipedia.org
» Ein ausführliches Interview gab sie für www.fantasyguide.de
» Für www.fixpoetry.com bespricht sie Bücher
» Sie schreibt für für Jungle World & Leseprobe von Träume digitaler Schläfer


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Donnerstag, 16. Oktober 2014
Die Entdeckung Deutschlands durch die Marsbewohner

Ein neues Buch aus dem Verbrecherverlag stellt einen Propagandafilm vor, der zugleich der erste deutsche Science Fiction Film war.

verbrecherverlag.de: "Im Ersten Weltkrieg wurde das Deutsche Reich von drei Marsianern besucht. Das zumindest inszeniert ein heute vergessener Film aus dem Jahr 1916: „Die Entdeckung Deutschlands durch die Marsbewohner“.

Dieser war nicht nur der erste offizielle Propagandafilm in der Kriegszeit für das Inland und das »neutrale Ausland«. Er ist zugleich ein sehr früher und bisher nicht kanonisierter Science-Fiction-Film: mit Nachrichtenabhörung auf dem Mars, Sprechschreiber und Weltraumflug, aber auch mit Einschüben, die an Märchen und Liebesfilme erinnern." Weiter

» Besprechung WDR3 (mp3)
WDR3: "Es ist das erste offizielle Filmwerk, das ausdrücklich für die deutsche Inlandspropaganda im Ersten Weltkrieg bestimmt. Selbst aus heutiger Sicht, so die Kulturwissenschaftlerin Britta Lange, die ein Buch über den Film geschrieben hat, wirkt der Film immer noch sehr modern." Weiter

» Interview mit der Autorin Britta Lange (mp3)
dradio.de: "Gedacht war er für die deutsche Heimatfront und das neutrale Ausland, sagt die Kulturwissenschaftlerin Britta Lange, die über die Entstehung des Films ein Buch geschrieben hat." Weiter


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Montag, 13. Oktober 2014


Eyke Volkmer hat in den 60er und 70er Jahren in Airbrushtechnik mehr als 200 Cover für SciFi Romane aus dem Goldmann Verlag entworfen. Ich selbst wurde über weltraumtaschenbuch.de auf das Werk von Volmer aufmerksam. Ich konnte mittlerweile ca 70 Photos der Cover zusammentragen. Tommi Brem, Betreiber von weltraumtaschenbuch.de , ein Ulmer Kunst- und Kulturschaffender hat einen Großteil aller Cover zusammengetragen und via Blurb als sehr schönes Buch veröffentlicht. Noch bis zum 23. November kann man die Sammlung von Tommi Brem im Ulmer Stadthaus sehen.

stadthaus.ulm.de: "Eyke Volkmer wurde 1934 in Istanbul als Sohn deutscher Eltern geboren. 1940 ging die gesamte Familie nach Berlin, um drei Jahre später ins relativ sichere Niederbayern zu flüchten. 1955 kehrten die Volkmers nach Istanbul zurück. Eyke selbst blieb in Deutschland und begann sein Grafikstudium in München. Heute lebt er in einem Haus im Münchener Westen, in seinem ehemaligen Atelier."

» Unter weltraumtaschenbuch.de finden sich 162 Cover.
» Das Volkmer Interview aus dem Buch (pdf)
» Auf www.facebook.com finden sich aktuelle Informationen zur Ausstellung
» Tommi Brem stellt im Radiointerview Eyke Volmer vor
» Die weiteren Projekte von Tommi Brem.
» Alle Cover der SciFi Romane des Goldmann Verlag findet man unter www.sf-hefte.de


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Freitag, 10. Oktober 2014


Noch bis zum 17.10.2014 kann man in der Arte Mediathek "Der schweigende Stern" anschauen.

arte.tv: "Um Herkunft und Sinn eines außerirdischen Datenträgers zu entschlüsseln, fliegt ein internationales Wissenschaftler-Team 1970 zur Venus. Dort finden sich jedoch nur die atomverseuchten Überreste einer fortschrittlichen und gleichsam feindlichen Zivilisation

„Der schweigende Stern“ entstand 1959 in angstgeladener Atmosphäre vor einem drohenden Atomkrieg. Vor diesem Hintergrund bietet der erste Science-Fiction-Film der DEFA eine interessante Verquickung von wissenschaftlich-technologischer Utopie und politischer Warnung als Ausdruck einer sozialistisch-pazifistischen Ideologie. Das damalige Publikum war beeindruckt von den ambitionierten Trickeffekten und Set-Bauten, die heute einen faszinierenden Blick auf eine „vergangene Zukunft“ eröffnen. Als Vorlage diente der Roman „Astronauci“ (Die Astronauten, 1951) des polnischen Science-Fiction-Autors Stanislaw Lem, welcher der Verfilmung allerdings kritisch gegenüberstand."

» Zum Film: www.arte.tv
» Weitere Infos: de.wikipedia.org


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Sehen beide sehr interessant aus. Ich habe deine Links in ancklickbare Links umgewandelt.
swen, vor 17 Tagen
Zwei weitere Podcasts Hallo, der Vollständigkeit halber möchte ich noch zwei deutsche Podcasts erwähnen: Spoiler...
Klaus Varias, vor 19 Tagen
Danke für den Hinweis auf das fehlende "s". Ist mir tatsächlich nie aufgefallen :-(
swen, vor 35 Tagen
Danke für diesen Hinweis. Aus einer Zeit, die mir manchmal wie selbst eine aus...
bubo, vor 37 Tagen
Danke für die Blumen! Hallo und vielen lieben Dank für den schönen und ausführlichen Artikel....
Tommi Brem, vor 40 Tagen
;)
wilhelm peter, vor 291 Tagen
;)
wilhelm peter, vor 291 Tagen
Ich selbst bin auch mal gespannt was mir so unter kommt. Wobei ich wie...
swen, vor 291 Tagen
viel spaß und erfolg dabei. ich bin gespannt was du alles zu tage bringst....
a Juro, vor 291 Tagen
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